Ecclesia Pistis Sophia - Gathering Berlin, Germany

Eine christliche Erleuchtungstradition

Grundlehren

In unserer Tradition gibt es drei Grundlehren:

Die erste Grundlehre stellt uns die Aufgabe, uns immer daran zu erinnern, das unser Sein über unseren Namen, unsere derzeitige Gestalt und unsere persönliche Lebensgeschichte hinausgeht. Wir sehen unser Sein als Seelenstrom, der in Gott verankert ist und immer, in allen Situationen, mit dem Heiligen Einen verbunden ist. Wir öffnen unser Herz, um zu erkennen, dass Gott und alle Gnade und Kraft Gottes immer direkt bei uns sind. Die erste Grundlehre ist das ständige Gedenken an unsere Transzendenz.

In der zweiten Grundlehre erinnern wir uns daran, unseren Geist in jeder Situation auf Dinge zu richten, die uns erheben. Das bedeutet nicht, eine rosarote Brille aufzusetzen, sondern zu erkennen, welche Gedanken unser handeln bestimmen und eine bewußte Entscheidung zu treffen, welche Energien wir verkörpern möchten. Der Heilige Paulus lehrt uns: “Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.“ (1 Korinther 13)

Die dritte Grundlehre stellt uns die Aufgabe zu erkennen, dass Gott in allen Wesen  und der gesamten Schöpfung präsent ist. Indem wir Wege suchen, Raum und Liebe für die gesamte Schöpfung zu finden, können wir diese Grundlage aktiv verkörpern. Auf diese Weise erinnern wir uns daran, dass Gott immer bei uns ist.